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Begriff Definition
Schuldendienstdeckungsgrad

Der Schuldendienstdeckungsgrad oder auch Kapitaldienstdeckungsgrad (engl. Debt Service Coverage Ratio) ist das Verhältnis von EBIT zum Schuldendienst (= debt service: aufzubringende Leistungen eines Schuldners (Zinsen und Tilgungszahlungen) für ausstehende Verbindlichkeiten) einer Periode.

Share Deal

Bei einem Share Deal handelt es sich um eine Form des Unternehmenskaufs. Der Unternehmenskauf erfolgt durch den Erwerb von Anteilen (oder der Gesamtheit) der zum Verkauf stehenden Gesellschaft. 

Shareholder Value

Der "Shareholder Value", auf Deutsch "Wert für den Aktionär", ergibt sich aus der Gesamtzahl der gehaltenen Anteile pro Aktionär multipliziert mit dem Wert einer einzelnen Aktie. Eine Unternehmenspolitik, die auf den "Shareholder Value" angelegt ist, hat zum Ziel den Kurswert der Aktien und damit den Marktwert des Gesamtunternehmens zu maximieren.

 

Signing

Das Signing bezeichnet den Zeitpunkt an dem alle Kaufvertragsunterlagen offiziell von beiden Parteien unterschrieben und notariell beglaubigt werden.

Squeeze-out

Squeeze-out bezeichnet das Hinausdrängen von Minderheitsaktionären aus einer Aktiengesellschaft, wenn einem Hauptaktionär mindestens 95% der Aktien gehören.

Stakeholder Value

Als Stakeholder Value wird der Ertragswert oder Nutzen bezeichnet, der für die Stakeholder (Anspruchsgruppen) eines Unternehmens aus dessen Tätigkeit entsteht.

Stille Beteiligung

Die stille Beteiligung ist eine mögliche Art der Unternehmensfinanzierung. Der Kapitalgeber (stiller Gesellschafter) fungiert im Gegenzug für seine Einlage als Teilhaber. Die stille Beteiligung ist für Außenstehende nicht ersichtlich, da diese weder im Unternehmensnamen ersichtlich ist, noch ein Eintrag im Handelsregister (Ausnahme: Aktiengesellschaften) über den stillen Gesellschafter erfolgt.  

Substanzwertmethode

Wert des Unternehmens ergibt sich aus der Differenz von Vermögensgegenständen abzgl. vorhandener Schulden. Die Vermögensgegenstände werden zu Reproduktionspreisen angesetzt.

Svensson – Methode

Im Rahmen der Ermittlung der Kapitalkosten anhand des CAPM (Capital Asset Pricing Model) ist u.a. der sogenannte Basiszinssatz zu bestimmen. Er repräsentiert den Zinssatz einer (quasi-) risikolosen Kapitalmarktanlage und wird daher oft auch als risikoloser bzw. risikofreier Zinssatz (im Englischen: risk free rate bzw. base rate) bezeichnet.

SWOT-Analyse

SWOT-Analyse ist die Abkürzung für Strengths and Weaknesses, Opportunities and Threats - Analyse.

Systematisches Risiko

Gemäß der Kapitalmarkttheorie wird das Gesamtrisiko einer Anlage in das systematische und in das nicht-systematische Risiko unterteilt. Das systematische Risiko ist der Teil des Gesamtrisikos, welcher auf allgemeinwirtschaftlichen Faktoren der betroffenen Branchen basiert und alle Unternehmen gleichermaßen betrifft (z. B. Konjunktur). Dieses Risiko lässt durch Diversifikation nicht vollkommen eliminieren.

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