Capital Asset Pricing Model (CAPM)

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Begriff Definition
Capital Asset Pricing Model (CAPM)

Für die Ermittlung der Eigenkapitalkosten wird im Regelfall das Capital Asset Pricing Model (CAPM) verwendet.  

Grundidee:
Gegenüberstellung der zukünftigen Cashflows mit der am Kapitalmarkt alternativ zu erzielenden Rendite (= beste alternative Handlungsmöglichkeit des Unternehmenseigners)

Das CAPM klärt die Frage, welche Rendite einem Investor für die Übernahme eines spezifischen Risikos zusteht.

 

Bild5

 

Bestimmungsfaktoren des CAPM:

Die drei Bestimmungsfaktoren des CAPM

1. Risikoloser Zins rf: Zins der öffentlichen Hand (Zinsstrukturkurve von Bundesanleihen)

2. Marktrendite rm: Durchschnittliche Eigenkapitalrenditeforderung des Marktes (z. B. DAX-Rendite)

3. Betafaktor β: Risiko der Branche und des Unternehmens im Vergleich zum Markt; gibt an, wie sensitiv die Branche / das Unternehmens gegenüber Marktschwankungen reagiert

β = 1 Risiko der Vergleichsrendite ist gleich der zur Marktrendite
β < 1 Risiko… ist kleiner als Risiko der Marktrendite
β > 1 Risiko… ist größer als Risiko der Marktrendite

Der Betafaktor gibt an, wie risikoreich eine Investition im Vergleich zum Markt ist.

Das CAPM-Beta setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

- Systematisches Risiko
- Unsystematisches Risiko

 

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